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Tagesausgabe

EU leitet Kartellverfahren gegen Deutsche Börse und NASDAQ ein

Die EU hat ein Kartellverfahren gegen die Deutsche Börse und NASDAQ eröffnet. Diese Maßnahme könnte erhebliche Auswirkungen auf den Finanzmarkt haben.

Lena Hoffmann··1 Min. Lesezeit

Die Europäische Union hat jüngst ein Kartellverfahren gegen die Deutsche Börse und NASDAQ eingeleitet. Der Vorwurf: mögliche wettbewerbswidrige Praktiken im Bereich der Börseninfrastruktur. Dies könnte einen weiteren Stein ins Rollen bringen, um die Wettbewerbssituation im europäischen Finanzsektor zu untersuchen und möglicherweise zu reformieren. Die beiden Unternehmen sind in der Vergangenheit bereits in den Fokus regulatorischer Aufsicht geraten, aber eine solche Entwicklung dürfte die Aufmerksamkeit der Finanzwelt auf sich ziehen.

Die Kommission vermutet, dass die Kooperation zwischen diesen beiden Großakteuren zu einer Marktverzerrung führen könnte, die kleinere Wettbewerber unter Druck setzt. Es wird erwartet, dass die Ermittlungen sowohl regulatorische als auch wirtschaftliche Implikationen haben werden, die weit über die Akteure selbst hinausgehen. Das Procedere könnte den Rahmen für zukünftige Wettbewerbsverfahren in der Finanzbranche definieren und ist somit ein bedeutender Schritt in einer Branche, die traditionell von wenigen großen Akteuren dominiert wird.